Gruppenfoto mit Khaled | Foto: Sven Rasch © ROPE

Auf Einladung des IGM Vertrauenskörper Ford-Werke veranstaltete Netzwerk ROPE e.V. am Samstag, 07. März 2015 im IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel seine neunte Lebende Bibliothek.

Diesmal stellten sich fünf Lebende Bücher den 25 Leser*innen für insgesamt 20 Gruppen-Lesungen zur Verfügung.

Wiederum ein anstrengender, aber äußerst erkenntnisreicher Tag, sowohl für die äußerst sympathischen Vertrauensleute aus Köln, als auch für das LB-Team.

Im Folgenden ist eine Auswahl der schriftlichen und mündlichen Rückmeldungen der Teilnehmenden wiedergegeben:

Es hat mir sehr gut gefallen und ich danke den "Lebenden Büchern" für ihre Offenheit.

Es war fantastisch! Man hat zu allem schon seine Meinung, aber im Gespräch macht man ganz andere Erfahrungen... weitermachen! Das müssen mehr Menschen erleben können!

Der "1 zu 1"-Kontakt vermittelt einen ganz anderen Eindruck als das, was man aus den Medien erfährt. Das Format ist sehr gut für Jugendliche geeignet, früh anfangen!

Für mich war das eine völlig neue Methode. Unbedingt Kontakt zu den Gewerkschaften halten, denn Gelegenheiten, um wichtige gesellschaftliche Themen so direkt anzugehen, haben wir nicht oft.

Ich lebe jetzt seit 35 Jahren in Deutschland, aber so eine Möglichkeit mit Menschen in Kontakt zu kommen, hatte ich bis jetzt noch nicht! Ich habe jetzt ganz andere Meinungen und werde über meine Erfahrungen mit meinen Kindern sprechen.

Vielen Dank an alle "Leser". Das war meine erste Gruppenlesung und die Erfahrung war sehr intensiv. Vielen Dank auch an die Organisatoren für eine sehr schöne Veranstaltung!

Ich fand es toll zu hören, wie es den Leuten geht. Das bestärkt mich, auch daheim auf Leute zuzugehen!

Vorurteile: Auch die "Bücher" haben natürlich ihre Vorurteile und müssen Lernen auf ihre "Leser" zuzugehen. Aber das haben sie sehr gut gemacht. Und sie haben meiner Meinung nach großen Mut bewiesen. Die Sache hat einen "Schneeballeffekt", wenn wir alle diese Erfahrungen weitergeben; und die "Lebende Bibliothek" muss in Schulen stattfinden!

Herzlichen Dank den "Büchern" für ihre Offenheit und Ehrlichkeit. Man wird selbst ehrlicher im Gespräch. Dank auch an die Kollegen für ihre offene Diskussion. Es ist durch die "Lebende Bibliothek" ein anderer Zugang zueinander möglich geworden.

"Hut ab" für alle! Mir gingen die Gespräche in einigen Momenten sehr nah; so etwas müsste an vielen Orten durchgeführt werden – ihr habt auf jeden Fall unsere Unterstützung!

Aufklärung dieser Art baut Vorurteile ab. Man muss sich miteinander unterhalten, sich trauen Fragen zu stellen. Wir müssen die Leute bewegen, dass sie sich miteinander ins Gespräch begeben!

Ich habe mich selbst mit meinen Vorurteilen erwischt. Im Gespräch mit einem der "Bücher" habe ich meine Haltung geändert.

In meinen Gesprächen mit den "Lesern" habe ich versucht, meine Beweggründe, bei der "Lebenden Bibliothek" mitzumachen, klarzumachen. Und die Rückmeldungen der "Leser" bestärken mich darin weiterzumachen – es ist ein Geben und Nehmen, das uns alle weiterbringt!

Wir danken den Organisatoren und Teilnehmenden an unserer neunten Lebenden Bibliothek sehr herzlich für die Gespräche und viel ermutigendes Feedback!

Wir haben wiederum vielfach den Hinweis mitgenommen, dass die Lebenden Bibliothek unbedingt in die Schulen gehört und mehr junge Leute damit in Kontakt kommen sollten!

Werden wir uns merken und beherzigen! ;-)

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